Glasfaserausbau, wie denken die Menschen in Rietberg/Neuenkirchen darüber?

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Hallo und herzlich willkommen bei meinem zweiten Teil zum Thema Glasfaserausbau. Den ersten Teil könnt ihr hier lesen.

28 Prozent aller Neuenkirchener entschieden sich bislang für einen eigenen Glasfaseranschluss. Damit HeLi NET das neue Netz zum Surfen und Telefonieren baut, muss die Marktdurchdringung aber bei 40 Prozent liegen.

Im Folgenden möchte ich euch Menschen aus Neuenkirchen vorstellen, die ganz klar hinter dem Glasfaser-Projekt stehen. Diese Freunde, Nachbarn, Bekannte und Unternehmer sehe ich als Wegweiser und Vorbilder. Denn: Sie alle ermutigen uns dazu, die Chance auf einen eigenen Glasfaseranschluss wahrzunehmen, weil sie nur Vorteile darin sehen!

Anfangen möchte ich mit Jochen. Ich besuche ihn an einem Freitagvormittag. An seinem letzten Urlaubstag seines Betriebsurlaubs räumt mir der Pressesprecher Zeit für ein Interview ein. Noch eine Stunde zuvor hat er an einem Business-Englisch-Kurs teilgenommen. Online, jedoch mit einer schlechten Internetverbindung. Sehr häufig bricht die Verbindung ab. Eine ärgerliche und störende Situation für Jochen. Längere Skype-Konferenzen mit Kollegen und Vorgesetzten sind ebenfalls schwierig. Jochen kann wegen seiner schlechten Internetverbindung nur eingeschränkt im Home Office arbeiten.

Jochen ist vor wenigen Jahren aus beruflichen Gründen mit seiner Familie nach Neuenkirchen gezogen. Zuvor arbeitete er in Großstädten. Er betrachtet seinen neuen Wohnort und die gesamte Region Ostwestfalen als ein sehr starkes wirtschaftliches Zentrum. So genannte „Hidden Champions“ gibt es hier zur Genüge, doch wie lange sich viele mittelständische Unternehmen hier in Zukunft noch halten werden, ist fraglich. Es besteht die Gefahr , dass die Unternehmen künftig nicht mehr konkurrenzfähig sind, weil sie schlicht und ergreifend große Datenmengen nicht per Internet übertragen können. Studien belegen, dass dadurch Arbeitsplätze vor Ort in den Unternehmen gefährdet sind. So lautet Jochens Sicht der Dinge.

Jochen argumentiert mit der Arbeitslosigkeit in manchen Regionen Ostdeutschlands. Es gibt Landstriche, die zu wenige größere und mittlere Unternehmen ansässig haben. Er geht fordernd und kritisch auf mich ein und fragt, was mit den vielen Menschen passieren wird, wenn Unternehmen den Standort verlegen, aber Teile der Belegschaft nicht umziehen möchten? Wir müssen mit der Zeit gehen und die Digitalisierung und Industrie 4.0 annehmen. Die Digitalisierung lässt sich nicht mehr aufhalten. Sie ist unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder.

Das Thema Kinder ist für mich essentiell. Wir philosophieren über die Berufe unserer Kinder und stellen irgendwelche Behauptungen auf, die vielleicht wahr werden können. Etwas witzig, aber doch denkbar stellen wir fest, dass Auto-Führerscheine, wie wir sie heute kennen, in Zukunft vielleicht überflüssig werden, weil unsere Kinder mit autonomen Fahrzeugen fahren werden, alles bedienbar mit dem Smartphone. Auch wenn Navigationsgeräte und Einparkhilfen vor wenigen Jahren kritisch beäugt wurden, gehören sie heute in unser tägliches Leben und sind nicht mehr wegzudenken. Doch um so eine Zukunft gestalten zu können, ist ein leistungsfähiges Datennetz erforderlich. Der Glasfaser-Ausbau ist dabei entscheidend und die Basis für attraktive, digitale Rahmenbedingungen für Menschen und Unternehmen in ländlichen Regionen wie Ostwestfalen.

Ein paar Tage später befrage ich einen Bekannten, der keine Veröffentlichung von Namen und Foto wünscht, der in der Instandhaltung eines großen Hausgeräteherstellers tätig ist. Wir sprechen über intelligente Küchen, die das alltägliche Leben vereinfachen sollen. Rezepte werden auf unsere Kochfelder projiziert und wir arbeiten uns Schritt für Schritt zum fertigen Gericht. Einkaufslisten werden automatisch erstellt, sobald Produkte aus dem Kühlschrank entnommen werden, und der Kaffee am Morgen ist mit passender Temperatur sofort verzehrfähig. Das sind nur wenige Beispiele, die die Zukunft für uns zu bieten hat.

Ich möchte von ihm wissen, ob er sich ein Smart Home vorstellen kann und ob er die jeweiligen Geräte kaufen würde. Er nickt, gibt aber Bedenken preis: Schon jetzt käme es in seinem Drei-Personen-Haushalt mit einigen technischen Geräten oft zu Datenabbrüchen. Daher möchte er sich ein „intelligentes Haus“ nur mit einer sehr guten Internetanbindung einrichten. Sprich: Ohne Glasfaser ist Smart Home unmöglich.

Ich schaue in den Alltag einer fünfköpfigen Familie und befrage Marina zum Thema. Sie und ihr Mann erfüllten sich vor einem Jahr ihren Traum vom Eigenheim. Aber: Dort sind sie über das Handynetz nicht zu erreichen. Derzeit behelfen sie sich mit zwei WLAN-Repeatern. Doch wenn zu viele Geräte gleichzeitig genutzt werden, sinkt die Leistung. So kommt es schon mal vor, dass die Recherche für Hausaufgaben länger dauert. Dann gibt es klare Absprachen und andere technische Geräte werden für den Zeitraum nicht genutzt. Der Wunsch nach Glasfaser ist enorm. Die Familie ist sich einig: Schnelles Internet für alle muss her!

Zuletzt befrage ich Christian, Geschäftsführer von Becker Baustoffe. Er spricht sich ganz klar für den Glasfaserausbau aus, sieht aber nicht nur uns als Bürger in der Pflicht, sondern erwartet mehr Engagement von der Politik.

Für sein Unternehmen sieht er auf jeden Fall viel Potential: Hätte er schnelles Internet über eine Glasfaseranbindung, würde er mehr Webinare – internetbasierte Seminare – für seine Mitarbeiter anbieten, außerdem würde er im Rahmen der Digitalisierung weitere elektronische Automatismen etablieren. Christian ist beeindruckt von der gigantischen Entwicklung der vergangenen Jahre.

Wir schweifen ab und sprechen über Kinder. Zwei von seinen drei Töchtern gehen bereits zur Grundschule und er merkt an, wie sich das Lernverhalten mit den Jahren verändert hat. Die digitale Bildung ist heute schon ein großes Thema und wird sich in den nächsten Jahren noch mehr wandeln.

Letztes, aber einstimmiges Argument von allen Befragten, ist Fernsehen und dabei fühlt sich bestimmt jeder angesprochen. Netflix und Co. gehören zu unserer Freizeitgestaltung und jeder möchte in hochauflösender Bildqualität seine Lieblingsserien gucken, oder?

Dann nichts wie los und schliesst einen Glasfaservertrag bei der Helinet ab. Das könnt ihr zum Beispiel online auf city2020.de/rietberg tun oder persönlich im Infoshop an der Langen Straße 91 in Neuenkirchen.

Eure Irina

In Kooperation

HeLi NET Telekommunikation GmbH & Co. KG
Hafenstraße 80-82
59067 Hamm
Tel.02381/874-2020
E-Mail: beratung@helinet.de

ELTEL Infranet GmbH
Hauptniederlassung
Rendsburger Straße 16
30659 Hannover

2 thoughts on “Glasfaserausbau, wie denken die Menschen in Rietberg/Neuenkirchen darüber?”

  1. Ein wirklich gelungener Beitrag, der nicht nur in dieser Gruppe erscheinen sollte. Es müssen aber die Leute erreicht werden, welche sich eigentlich aktuell noch keine oder wenig Gedanken zum Glasfasernetz machen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie sich vor einiger Zeit viele Fernsehbesitzer schwer taten, eine Angebotserweiterung via Satelittenschüssel zu erlauben. Deren Hauptargument: Ich habe doch schon drei Sender und kann nur einen schauen.
    Und heute?
    Ebenso die Zeit, als das Handy auf den Markt kam. Hier wurde oft genug gesagt, ich brauche sowas nicht, ich telefoniere zu Haus auch nicht viel.
    Und heute?
    Ich selbst schaue z.B. sehr gern Sport und verfüge zur Zeit über ein Internet-Abo. Schaue auch ganz gern mal die Spitzenspiele der englischen Liga. Gestern wollte ich mir die Zusammenfassung eines Bundesligaspiels anschauen. Nach ein paar Minuten ruckelte das Bild so vor sich hin und der Ton ging weiter, bis dann alles stehen blieb und das Aufbauzeichen rödelte und rödelte. Abbruch.
    Das Schöne am Internetfernsehen ist doch die Tatsache, dass man sich Sendungen, Filme usw. anschauen kann, wenn über die Öffentlich Rechtlichen oder Privatfernsehen nichts Vernünftiges angeboten bzw. Wiederholungen laufen. Schaue ich über Internetfernsehen, passiert es zur Zeit leider öfter, dass auch hier die Übertragung abgebrochen wird, weil meine Internetleitung nicht genügend Power hat. Sehr, sehr ärgerlich.
    Mit einem Glasfaseranschluss, welcher mir genügend Leistung bietet, hätte ich z.B. die hier geschilderten Probleme nicht. Das ist Fakt.
    Es gibt bestimmt noch jede Menge mehr Vorteile aber darüber können hier weitere Kommentarschreiber berichten.
    PS. Ich habe mich bereits 2016 eine Bestellung bei Heli-Net unterzeichnet. Es wird langsam Zeit, dass sich was tut.

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